Alkohol in der Schwangerschaft

Alkohol in der Schwangerschaft

 

Während einer Schwangerschaft möchte man natürlich, dass es dem Kind gut geht. Eine der Hauptursachen für Fehlbildungen von ungeborenen Kindern ist Alkoholkonsum während der Schwangerschaft. Bereits kleine Mengen reichen aus, um Schäden zu verursachen. Die kindlichen Zellen können durch Alkohol und auch durch dessen Abbauprodukte geschädigt werden. Mutter und Kind sind dabei dem gleichen

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Alkohol Schwangerschaft

 

Blutalkoholspiegeln ausgesetzt. Das Gehirn des Kindes ist dabei besonders gefährdet. Beeinträchtigungen der geistigen Entwicklung treten schätzungsweise bei rund 90% aller durch Alkohol geschädigten Kindern auf. Alkohol kann zudem in der Leber des Kindes noch nicht so schnell abgebaut werden wie bei Erwachsenen, da diese noch nicht komplett ausgebildet ist. Die negativen Wirkungen des Alkohols werden somit nur noch verstärkt.

 

Vor allem in der Anfangsphase der Schwangerschaft kann es dazu kommen, dass alle Körperzellen geschädigt werden, da sich zu diesem Zeitpunkt die Organe entwickeln. Grundsätzlich sollte man daher Alkohol prinzipiell meiden, wenn man verantwortungsvoll ist. Allerdings können auch individuelle Empfindlichkeiten vorliegen, was dazu führt, dass man keine grundsätzlichen Angaben zu den Ausmaßen der Schäden machen kann. Es scheint so, dass bereits geringe Mengen zu einer Schädigung führen können, wenn man schlechter Alkohol verträgt. Daher können auch Kinder, die wenigem Alkoholkonsum ausgesetzt waren, bereits gravierende Beeinträchtigungen haben. Regelmäßiger Alkoholkonsum und das trinken hochprozentigen Alkohols wirkt sich besonders negativ aus. Auch bei einem regelmäßigen Genuss von nur zwei Gläsern Bier oder einem Glas Wein kann es zur Reduzierung der kindlichen Intelligenz kommen.

 

Alkohol Schwangerschaft

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Bei einem bereits bestehenden Kinderwunsch sollte bereits schon einige Monate vor der geplanten Befruchtung aus Alkohol so gut es geht verzichtet werden, da man so mögliche Schäden so gering wie möglich halten kann. Hilfreich kann es sein, wenn auch der Partner auf Alkohol verzichtet. Aber auch nach der Geburt sollte man weiterhin auf Alkohol verzichten, da das Kind auch durch die Muttermilch den Alkohol aufnehmen könnte.